Konservierungsversuche …

(2. Fastensonntag) Was für ein Moment – was für ein Augenblick!
Kennen Sie solche Momente?
Am liebsten würden Sie einen Augenblick festhalten?

Auch Petrus versucht im heutigen Evangelium den Moment festzuhalten. Oben auf dem Berg Tabor erfahren die Jünger etwas von der Herrlichkeit Gottes. Sie spüren ganz konkret Gottes Nähe, leuchtend hell – aber auch furchterregend.
Doch dieser Moment lässt sich nicht festhalten. Weder mit Hütten, noch mit anderen menschlichen Möglichkeiten, etwas zu konservieren.
Gott selbst löst das Rätsel auf: Nicht konservieren, sondern auf Jesus hören.
Und was tun wir?

  • Wir gehen immer wieder zurück in unsere Hütten der Gotteserfahrungen. Orte, an denen wir irgendwann etwas von Gottes Herrlichkeit gespürt haben.
  • Wir wundern uns, dass diese Hütten ihren Glanz verloren haben – und nicht nur der Lehm bröckelt, sondern auch die Zahl derer, die sich dafür interessieren.

Wie wäre es, wenn wir unseren Pfad der konservierten Vorstellungen wie und wo eine Gotteserfahrung stattzufinden hat, loslassen würden? Wenn wir uns von Jesus aus unseren Hütten heraus in unbekannte Gegenden locken lassen würden?

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert